Christian Macek’s Blog

November 14, 2005

Christian hatte einen Moment des Glücks

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Heute Morgen um genau 4.57 Uhr hatte Christian das Gefühl, er hätte für einen Bruchteil einer Sekunde einen Glücksmoment verspürt. “Eigentlich war ich scheisse drauf, weil ich schon wieder einfach nicht einschlafen konnte, und mich stundenlang im Bett gewälzt habe” so Christian “aber dann, Plötzlich, für einen ganz kurzen Moment, da hatte ich das Gefühl, dass ich glücklich bin” so Christian weiter. Er habe ein wärmendes Gefühl im Körper verspürt und ein innerliches Lächeln habe sich ihm aufgetan. Ob es sich wirklich um einen echten Glücksmoment handelte oder bloss um eine Einbildung, konnte Christian auch nicht abschliessend beantworten.

October 31, 2005

Nasa-Chef unter Druck

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Nasa-Chef Michael Griffin gerät unter Druck von Presse und Öffentlichkeit, seit ein Space-Shuttle auf dem Pepple Beach Golfplatz in Florida gesichtet wurde. Jetzt wird klar, Griffin hat das Space Shuttle für dutzende von privaten Reisen benutzt. So pendelte er jeweils mit einem Shuttle nach New York und die französische Riviera, wo er ein Ferienhaus besitzt.

nasa

Einem Report zu Folge, welcher die Nasa Buchhaltungs-Kommission am Montag veröffentlichte, hat Griffin für kumulierte 1.8 millionen Meilen die Shuttles Atlantic, Discovery und Endeavor für private Zwecke benutzt. Aussagen von Shuttle Pilot James Kelly bestätigen den Verdacht. Er sagte dass immer wieder der Pilotensitz anders eingestellt war. Für jemand anderes.

Griffins private Ausflüge sind ans Licht gekommen, als aufgeweckte Augen vom Golf-Club das Shuttle auf dem Parkplatz entdeckten. Innerhalb von Stunden sind Nasa-Mitarbeiter mit ihren eigenen Beobachtungen an die Presse gegangen.

October 29, 2005

Breaking News!!!! Breaking News!!!

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Christian Macek hat heute beim Zimmer aufräumen einen Socken gefunden, welcher er seit über einem Jahr vermisst. “Es war einfach unglaublich” staunt Macek. Er hätte nie gedacht, dass ihm sowas passieren würde. “Ich dachte immer, es gibt ein Sockenmoster in der Waschmaschine” meinte Macek. Nun muss er diese Theorie überdenken. Der Socken war übrigens in einem Gestell. Er ist ganz nach hinten in die Ecke gerutscht.

September 26, 2005

Liebe Politiker

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Dass man in der Politik zwischendurch mal eine kleine Unwahrheit verbreiten muss um Erfolg zu haben, daran habe ich mich ja gewöhnt. Dass man manchmal nicht die ganze Wahrheit, sondern nur ein Ausschnitt präsentiert, daran habe ich mich gewöhnt. Aber an eins habe ich mich nicht gewöhnt und ich bin auch nicht bereit mich in Zukunft daran zu gewöhnen: Wenn man unsere Stimme für eigene Zwecke interpretiert und missbraucht.

Und dies geschieht leider gerade jetzt einmal mehr. Kaum haben wir über die Personenfreizügigkeit abgestimmt, fangen die Politiker von Rechts bis Links wieder mit diesem schändlichen und unanständigen Spiel an. “Die Bürger haben klar gesagt, das Beitrittsgesuch muss vom Tisch”, hören wir da etwa von der SVP, die ja eigentlich verloren haben, aber so tun als hätten sie gewonnen, eine Ansteckung mit Schröderitis vielleicht, oder umgehkehrt von Links: “die Bürger sagen Ja zum Weg in die EU, und wir müssen nun den Beitritt so schnell wie möglich usw.. ”

NEEEEEEEEEIIIIIIIIIINNNNNN!!!!

Liebe Politiker, die Bürger haben weder das eine noch das andere gesagt, ihr möchtet das vielleicht gerne so, aber hört bitte auf mit diesem Scheiss! Die Bürger haben Ja gesagt zur Personenfreizügigkeit und nur zur Personenfreizügigkeit und vielleicht haben sie auch nur darum Ja gesagt weil in diesem hässlichen Wort Personenfreizügigkeit dieses schöne Wort Freizügigkeit vorkommt, aber nicht einmal das sollte Euch weiter beschäftigen. Warum versteht ihr das nicht? Ist das so schwierig??? Es gab ein sachliches Problem zu lösen. Wir haben uns darüber informiert, haben uns von Euch propagandieren lassen, haben uns die falschen Zahlen von Rechts und die falschen Zahlen von Links angehört, den Durchschnitt ausgerechnet oder was weiss ich, auf jeden Fall sind wir dann irgendwie zu unserer Meinung gekommen und haben unsere Stimme dafür oder dagegen abgegeben. Wir haben nichts anderes getan. Wir haben weder unsere Stimme für oder gegen den EU-Beitritt noch für oder gegen das Zurückziehen des Gesuchs gegeben noch für oder gegen den Bau eines Disney-Landes in Wollishofen oder eine Schweizer Marsmission oder was weiss ich was ihr vielleicht alles noch gerne hättet.

Verstanden? Ich hoffe es. Und kommt mir jetzt ja nicht, dass ich das halt nicht verstehe oder sowas. Denn ich habe die Kompetenz darüber zu urteilen, jaja, auch wenn Euch das jetzt nicht passt und ihr mich am liebsten behüten würdet oder mir eine Nanny schicken oder was weiss ich, aber ich habe die Kompetenz. Ich gehöre nämlich diesem notwendigen Übel an, dass ihr Souverän nennt und ich habe abgestimmt und habe das, soweit ich das beurteilen kann, auch sehr souverän getan, per Post nämlich. Aber soweit ich weiss, nicht über ein Zurückziehen des Beitritts-Gesuch und nicht über einen Beitritt und auch nicht über ein Disney-Land in Wollishofen.

Ich wünsche mir dass wir einmal in einer Zeit leben können, in der die Parteien nach einer Abstimmung einfach sagen: Die Bürger haben zum Thema X Ja oder Nein gesagt, und nicht, Die Bürger haben zum Thema X Ja gesagt und somit Y gemeint und uns in Q gestärkt und jetzt ist ja klar das wir A machen müssen und damit habe die Bürger ja auch klar gesagt das B jetzt natürlich vom Tisch ist und deshalb müssen wir jetzt M und K und weissnichtwas. Ist das so schwierig? Ist das zuviel verlangt? Und habt ihr Euch, ihr lieben Politiker, auch schon mal gefragt, warum immer mehr Menschen weltweit immer weniger Vertrauen in Euch haben?

Oder stimmt das vielleicht gar nicht? Meinen die Bürger mit “weniger Vertrauen” vielleicht dass sie differenziert betrachtet die optimale politische Struktur des jeweiligen Landes im Verhältniss deren Abgeordneter eine suksessive zentralisierende Verlagerung der politischen Kräfte in Mitte des Zentrums befürworten, wo hingegen absolut klar ist das “weniger Vertrauen” nichts mit Vertrauen im eigentlichen Sinne zu tun hat, sondern nur mit dem Wunsch dem Establishment mehr Macht zu geben, dass die durschnittlich schwächer gebildeteten Bürger in ihrer staatspolitischen Entscheidungsfindung erleichtert werden möchten, oder so? helft mir bitte!!!!! Oder noch besser: Hört einfach damit auf! Bitte!!!

Mit ehrlich gemeinten Grüssen und Hoffnung auf Besserung

Euer potenzieler Wähler

September 23, 2005

Willkommen in der medialen Welt!

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Oder anders gesagt: Sehe Deinen eigenen Tod auf CNN! Verrückt, unglaublich, unmöglich? Das haben wir vielleicht bis jetzt geglaubt, aber die Technik machts möglich: Gestern wollte eine Maschine von Jet Blue in Los Angeles landen, als der Pilot bemerkte, dass die Vorderräder blokiert zur Seite standen und ein normales Abrollen unmöglich machten. Er startete also durch und kreiste 3 Stunden lang über LA und lies Kerosin ab (Explosions-Gefahr). Während dieser 3 Stunden konnten die Passagiere ihr Flugzeug live sehen, auf einem TV-Kanal welcher im Flugzeug abgespielt wurde. Mit Ihnen Millionen zuhause vor dem Bildschirm.

Man musste davon ausgehen, dass das nicht gut kommt. Also haben die Passagiere ihr eigenes Schicksal am Bildschirm verfolgt während dem sie Eltern, Freunde und Nachbarn anriefen um sich zu verabschieden, falls es wirklich schief gehen sollte.

Zum Glück kam es nicht soweit und die Maschine kam unversehrt herunter zwar mit viel Rauch aber ohne grössere Probleme. Eines aber bleibt. Wir leben in einer Zeit in der es die Technik möglich macht, dass wir uns selbst zusehen können wie wir ins Verderben rasen, und die ganze Welt mit uns. Was das wohl bedeutet für die Zukunft und was sonst noch alles Verrücktes auf uns zukommt dank neuer Film- und Datentechnologie? Man kann nur seine Fantasie spielen lassen, aber irgendwie beunruhigt mich dieser Gedanke schon ein wenig. Was kommt da noch? Schreibt Eure Ideen unter Komentare rein!

September 22, 2005

Tsunami in Luzern

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Interessant zu wissen: Einer der ersten beschriebenen Tsunamis auf der Welt, war im Vierwaldstättersee.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tsunami#Die_gr.C3.B6.C3.9Ften_Tsunamis

17. Jahrhundert

* 18. November 1601: Ein Erdbeben mit Zentrum in Unterwalden in der Zentralschweiz fordert angeblich acht Tote. Erschütterungen sind in der ganzen damaligen Schweiz zu spüren. Die durch das Erdbeben ausgelösten Rutschungen führen zu einer vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwelle im Vierwaldstättersee, welche in der Stadt Luzern beträchtliche Schäden anrichtet. Das Ereignis wird vom damaligen Stadtschreiber Renward Cysat ausführlich beschrieben. Es handelt sich um einen der ersten durch einen Augenzeugen gut dokumentierten Tsunami ([3]).

September 4, 2005

Das ist nicht gut, überhaupt nicht gut. Für uns Alle nicht.

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Was zuerst aussah wie ein Mediahype, was anfänglich von einem Hurrikan 5 zu einem der Stufe 4 zurückgestuft wurde, hat sich als eine Kathastophe entpuppt. Angesichts der neusten Berichte aus dem Gebiet, wie z.B. dieser Spiegel-Bericht, sollten wir einfach alle still sein und den Opfern gedenken.

Jede Ausschlachtung politischer Art, sei es nun dass es Ihnen recht geschehe weil sie Bush (wieder)gewählt haben, wie aber auch die Stimmen, welche die Gunst der Stunde nutzen wollen um ihre Klima-Politik zu propagandieren sind in diesem Moment nur eins - unmenschlich und dumm.

Jeder der sich darüber aufregt, dass die Europäer Hilfe senden und die Öl-Reserven freigeben, hat nicht verstanden um was es hier geht, um wen es hier geht und um was es hier sicher nicht geht - nämlich um Politik.

Die Amerikanern sind oft die Ersten, welche ausrücken um in einer Krisenregion zu helfen. Sie haben die Mittel und die nötige Erfahrung. Man kann von den Amis halten was man will, aber in dieser Beziehung haben sie uns schon oft den Arsch gerettet und vielen anderen Ländern auf dieser Welt. Man kann für oder gegen den Irak-Krieg und Bush’s Politik sein, die USA sind viel mehr als das und viele Amerikaner waren weder für den Irak-Krieg noch haben sie Bush gewählt. Aber angesichts der Misere in welcher sich die von Katarina betroffene Region befindet, sollte nicht einmal eine Rolle spielen wer wen und wie gewählt hat. Es geht um Leben oder Tod. Dass man in so einer Situation hilft, ist Menschenverstand, ist Moral, ist selbstverständlich. Wer in einer solchen Situation behauptet, die Amis seien selber schuld, scheint kein Respekt mehr gegenüber dem Leben zu haben. Weder gegenüber dem Leben eines schwarzen Obdachlosen von Louisiana, noch gegenüber seinem Eigenen.

In Zeiten, in denen es in Europa als sexy gilt die Amerikaner zu hassen, in dieser verkehrten Welt, in der jemand Jubel und Sympathien dadurch bekommt, dass er jemand (etwas) hasst, ist es einfach auf Distanz zu gehen, so zu tun als gehe es einem nichts an und sein Selbstbewusstsein damit aufzuwerten besserwisserisch den Gott zu plagieren: Das musste halt geschehen, die sind halt selber schuld, ich habe es ja immer gewusst.

Doch gehasst ist immer einfacher als verstanden, und solange wir nicht bereit sind verstehen zu wollen, werden wir alles nur noch schlimmer machen. Und wenn ich solche Aussagen höre wie die oben erwähnten, so habe ich das Gefühl, Viele haben überhaupt nicht verstanden, sie haben überhaupt nichts kapiert. Und dann versteh ich die Welt nicht mehr.

August 29, 2005

Anleitung zum ordentlichen versenken einer Badewanne

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Wer kennt das nicht? Es ist 2 Uhr Morgens, man war in einer oder zwei Bars und hatte ein oder zwei Bierchen getrunken. Ganz friedlich, die Stille geniessend, philosophierend mit seinen Freunden. Man ist am Schwanenplatz mit seiner Kuh, und grilliert sich gerade 6 Kalbsbratwürste vom Quartier-Metzger. Natürlich hat man auch die obligate Badewanne auf Rädern dabei. Bis jetzt ein normaler Samstagabend also, wie wir es alle kennen. Doch nun kommt der Moment - und ihr erinnert euch sicher an diesen Moment - das Bier und der Kaffi-Schnaps welches in der Badewanne mitgeführt wurden ist Alle und man sieht keine Verwendung mehr für ebendiese. Bis jetzt hat man vielleicht spontan nach Entsorgungsmöglichkeiten gesucht, was vielleicht schon mal zu Missverständnissen führte oder gar das Einrücken der Polizei zur Folge hatte. Doch damit ist jetzt Schluss, den hier kommt der erste Ratgeber zum Thema:

Wie versenke ich eine Badewanne korrekt und ordentlich?

1. Badewannen haben eine leichte Tendenz zu versinken, auch wenn sie auf einem Holzgestell montiert sind. Es ist deshalb darauf zu achten, dass man sich eine tiefe Versenkungs-Stelle im See oder anderen Gewässern aufsucht. Ansonsten ist die Beweislast zu eindeutig, falls die Badewanne in Ufernähe untergehen sollte.

2. Da die Versinkungstendenz der Badewanne anfänglich nur leicht ist, ist auch mit einer sogenannten Treib-Tendenz zu rechnen, welche nach dem Einwassern einsetzt und bis zum Versenkungspunkt anhält. Dieser Treib-Tendenz ist grösste Beachtung zu schenken, kann sie doch das Bergen bei einem unglücklichen Versenkungsversuch äusserst erschweren, bzw. die Kosten massiv in die Höhe treiben.

3. Als unglücklicher Versenkungsversuch gilt der Versuch, bei dem die Polizei zuschaut, bzw. eine andere Partei, welche gewillt ist, die Polizei zu alarmieren. Hilfreich kann in dem Moment sein, wenn man nicht vorgänglich zum Ausgang mit der Badewanne bei der Polizei verbeigegangen ist, was die Indentifikation der Badewanne und deren Besitzer natürlich wesentlich erleichtert. Hier also nochmals ausdrücklich: Nicht mit der Badwanne vorgänglich zur Polizei gehen.

4. Die Aktion kann auch ins Wasser fallen, wenn der Fluchtzeitraum - das ist der Zeitraum welcher die Polzei braucht um am Versenkungspunkt aufzutauchen - nicht genutzt werden kann, weil die mitgeführte Kuh, eine Polizei-Kuh ist. In diesem Fall spricht man von einem Remi, weil beide Parteien ihre Figuren auf dem Brett nicht mehr bewegen können. In diesem Fall wird meist eine art Mitarbeiterrabatt gewährt, eine Bergung ist sehr wahrscheinlich dennoch von Nöten.

5. Grundsätzlich wird davon abgeraten, Badewannen dort zu versenken wo es nur so von Zivilschutzleuten und Feuerwehr-Männern wimmelt.

6. Es gilt zu beachten, die Badwanne nicht an besonders gut beleuchteten und stark frequentierten neuraligischen Punkten der Stadt zu versenken. Besonders zu meiden sind Bushaltestellen auf der Hauptverkehrsachse.

So, ich hoffe die wichtigsten Punkte geklärt zu haben und hoffe, dass die Politik endlich aufwacht, und öffentliche Badewanne-Entsorgungstellen einrichtet. Doch bis es soweit ist, habt ihr ja jetzt zum Glück diesen Ratgeber und wenn ihr die Punkte auch beachtet, solltet ihr eigentlich keine Probleme haben.

In diesem Sinne, Euer Freund und Helfer

Dr. Prof. Macek, Spezialist für Entsorgungstechnik sanitärischer Einrichtungen in öffentl. Gewässern.

August 27, 2005

die heiligen drei gipfelis

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Mein Mojo is back. Ich darf mit Freuden verkünden, dass das Unvorhergesehene geschehen ist, und ich mal endlich wieder Lust habe. Neinnnnn, nicht wie ihr jetzt meint, ich meine, ähhhm, natürlich das auch, aber ich meine eigentlich: Lust habe zu Schreiben. Ja, meine lieben Freunde, ihr Dicken und Dünnen, Gescheiten und Doofen, Reichen und Armen, Schönschreibenden und Dusseldend, ich freue mich, euch wieder hier bei mir begrüssen zu dürfen, es ist 5 Uhr 19 Uhr und die Stimmung ist dank den heiligen drei Gipfelis vom Bebier äusserst wohlwollend, aber es muss schrecklich sein so zu lesen, wie ich hier schreibe, also werde ich das Ganze jetzt zwecks Leserfreundlichkeit ein bisschen strukturieren.

1. Riverdance

Furri hat aufgelegt. Und ich war aufgeregt. In der Movie-Bar bei der Jette, die ich über alles liebe, was sie mir aber nicht glaubt, was das Ganze nicht einfacher macht. Aber meine Schwäche für starke, grossen Frauen wird auch weiterhin hier ein Thema sein, vor allem und insbesondere wenn ich über Vanessa zu schreiben beginne, was aber vor allem Ärger bedeuten wird. Aber ich schweife, und falls Jette das liest, wird die reine Erwähnung von Vanessa schon wieder abschwächend wirken - in der Frauensprache also noch mehr Ärger bedeuten - was ich unter keinen Umständen eigentlich bewirken wollte, aber lest weiter und ihr werdet verstehen, so hoffe ich. Furri also hat aufgelegt, und Alle sind gekommenen, die ganze High-Society von Luzern, alle Schönheiten und die ganze intelektuelle Elite vereint in der Terazza Bar, strotzend vor Optimismus und Freude, schwelgend in Glanz und Gloria und soweiter, Shots hier, Shots da, nur schade dass der Furi nichts von mir gespielt hat, aber das wird ein Nachspiel haben, so seid alle gewarnt. So war ich Gott bin, in aller Bescheidenheit, fällt es mir schwer zu sagen dass ich eine Schönheit wunderbaren Ausmasses kennenlernen durfte, welche mir dann, basiert auf meiner drüsenspezifischen Schweiss-Erkrankung im Pravda keine Abschiedsküsschen geben wollte, was meinereinst so gekränkt hat, dass ich vier weitere Stunden in der vom Teufel heimgesuchten Stadt verbringen musste, um dann schlussendlich doch noch in den Genuss zu kommen, auch wenn mit einem bitteren, faden Beigeschmack eines Ex-dochnichtEx-dochüberhauptnichtklar-vielleichtEx-vielleicht-probieren-
wirs-nochmals-ich-bin-in-einer-Prüfphase-Ex-Freundes, was meiner persönlichen Genugtuung aber nichts angetan hat, bin ich doch einfach glücklich, habe ich ihre Lippen noch auf meinen tschechischen Backen zu spüren bekommen. So bin ich. Einfach und glücklich, mit so wenig. Und wenn Du jetzt diesen Satz noch einmal liest, um die Grammatik zu verstehen, so lasse Dir gesagt sein: Da ist keine Grammatik und ich halte soviel davon wie von einem mit Essiggurken garniertem Schokoladenmousse. Was auch beweist - entgegen allen Gerüchten - dass ich nicht schwanger bin.

2. Addagio

Hiervon gibts wenig zu berichten, ausser dass ich Mike, dem guten Kollegen aus Deutscheeeland von Vanessa, ein Barbara spendiert habe, was dieser äusserst wohlwollend aufgenommen hat. Hatte grosse Diskussion mit Nadine über die Helvetisch-Deutsche-Beziehung welche sie dann irgendwann entnervt beendet hat, indem sie Vanessa`s Wunsch weiterzuziehen konkrekt impliziert hat. Zaubertrick vorgeführt an Mike, 5 Gummipunkte gekriegt. Für diejenigen, welche es interessiert: Die Deutsch-Schweizerische-HassLiebe ist meiner Ansicht nach auf einem Minderwertigkeitskomplex basierend, welchen wir gegenüber unserem 27. Kanton verspüren.

3. Pravda

Danke Nadine für das Plastik. 23 CHF gespart, welche ich mein Leben lang bereut hätte. Der Sound war zwar wirklich gut, aber ich mag es einfach nicht, wenn ich kein Platz habe zu Tanzen. Habe mir - überlebenswillig wie ich nun mal bin (trotz äusserst harten klimatischen Bedingungen) - einfach vorgestellt dass ich Kramer bin in einer Folge von Seinfeld. Ausserdem hat mir meine Krankheit wieder mal einen Strich durch die Rechnung gemacht, und alle haben wohl gemeint ich hätte 3.4 Kilo Koks intus, so wie ich geschwizt habe. Musste dann leider den Saal verlassen, weil ja schliesslich keine Indoor-Swinningpool-Party angekündigt war und auch kein Wet-T-Shirt-Abend oder so.

4. Black Sheep und der Tag deines Lebens

Endlich Air-Conditioning, endlich Platz, endlich Latino. Ich habe getanzt ganz nach dem Motto, ist die Katze aus dem Haus tanzt die Maus (Danke Teresa für diesen blöden Spruch; hab dich trotzdem extrem gärn) und es einfach genossen allein zu sein. Mentale Notiz an mich selbst: Du bist am glücklichsten wenn du alleine unterwegs bist. Noch glücklicher wenn Vannesa oder Jette bei Dir wäre. Am glücklichsten wenn Vanessa und Jette zusammen bei dir wären. Ende mentale Notiz. Zaubertrick vorgeführt. 23 Gummipunkte gekriegt. Zensur…Zensur-Zensur- Zensur- Zensur-Zensur-Zensur… Cesi erzählt mir zwei Vodkas später, er sei heute Vater geworden. Fragte mich wie man den wichtigsten Tag im Leben eines Mannes nur so besofffen und drauf verbringen kann. Mentale Notiz: Ich werde meinen wichtigsten Tag im Leben nie so besoffen und drauf verbringen. Ende mentale Notiz. Zesi erklärt mir die Vorgeschichte. Ich verstehe, warum er diesen Tag so verbringt. Bin glücklich dass sein Junge und seine Freundin gesund sind. Er wird ein guter Vater sein. Bin glücklich über das Leben.

Randnotizen: Habe gesehen wie ein Polizei-Auto mit 130 kmh die Bahnhofstrasse runtergesausst ist. Mit Blaulicht und Sirene. Da war aber ein Mann auf dem Zebra-Streifen vor dem Flora, und die Polizei hat den fast überfahren. Da haben nur 5cm gefehlt und der wäre Matsch gewesen. Die Strasse war frei, kein Verkehr und habe mich gefragt ob die Bullen wirklich sooooo schnell fahren mussten. Habe mir gedacht, dass die Bullen auf Crystal Meth sind und wollte die Bullen anrufen, um mich zu beschweren. Habe mir die Zeit gemerkt. 2 Uhr 8 Minuten. Bahnhofstrasse. Habe dann die Bullen doch nicht angerufen weil ich bemerkt habe, dass ich ja die Bullen anrufen würde, um mich über Bullen zu beklagen, die fast einen Passanten umgefahren haben, was natürlich schon nicht rechtens wäre, aber angesichts der Tatsache, dass ich ja die Bullen bräuchte um die Bullen zu kriegen habe ich es mir dann doch anders überlegt. Schlechtes Gewissen.

Habe mich verliebt. Aber das ist nur Ärger und Komplikationen und Trouble und Missverständnisse und falsche Erwartungen und unerfüllte Hoffnungen. Aber ich habe es trotzdem getan. Aber es ist unwahrscheinlich und höchst unerfreulich und besser für alle Parteien wenn wir es einfach dabei lassen. Ich gehe nie mehr in den Schweizerhof. Und in die Terrazza Bar auch nicht. Alles zu kompliziert. Liebe Freunde, hochachtungsvoll, Euer

Bugsbunny

August 19, 2005

Gonzo und Elefanten

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Höchste Zeit, dass ich die Welt wieder mal mit ein paar Zeilen beglücke. Der schlechte Sommer und ein Hin und Her in allen Lebensbereichen haben auf meine Schreibstimmung gedrückt. Hoffe, dass ich bald meinen Schreib-Mojo wiederfinde. Dies ist der Anfang. Neu unter Links findet ihr die webcam vom Zoo Zürich, von den Elefanten. Sind sie nicht da, sind sie hier. Für alle die Semesterferien haben und den Schreib- und Lernmojo auch nicht gerade auf Höchststand haben. Für alle Armen, die arbeiten müssen und müssen werden, hier noch ein nützlicher Link mit Büro-Beleidigungen

Ihr kennt sicher fast Alle den Film “Fear and Loathing in Las Vegas”. Was ihr aber vielleicht nicht wisst, ist, dass der Film auf einem Buch von Hunter S. Thompson basiert, dem Erfinder des Gonzo-Journalismus. Doch was ist Gonzo-Journalismus?

thompson

Der Gonzo-Journalismus

Thompson erklärte den Gonzo-Journalismus als einen Schreibstil, für den das Talent eines wahrlich großen Journalisten, das Auge eines Künstlers und Photographen und die Eier eines Schauspielers fusionieren müssten. Es sollen sich reale Erlebnisse, soziale und politische Analysen mit fiktiven Geschehnissen, Polemik und Drogenvisionen mischen. Thompson und sein Gonzo-Journalismus wurde durch sein Buch “Hell’s Angels” 1967 international bekannt, in dem er seine Beziehung zu der damals weithin gefürchteten Rockergruppe schildert.

Interessanter aber finde ich die Person Thompson. Wie sein grosses Vorbild Hemmingway schoss er sich eine Kugel durch den Kopf, im 67igen Lebensjahr.

Am 20. Februar 2005 tötete sich Hunter S. Thompson an seinem Schreibtisch in Woody Creek mit einem Kopfschuss. Nach Aussage seines Sohnes Juan Thompson hatte der Schriftsteller seinen Selbstmord lange geplant und oft angekündigt. Er habe nicht aus Verzweiflung gehandelt, sondern zum richtigen Zeitpunkt abtreten wollen. Thompsons letztem Willen gemäß soll auf seinem Grundstück in Woody Creek, der sogenannten Owl Farm, ein 153 Fuß hohes steinernes Monument in Form der Gonzo Fist errichtet werden. In dieses Monument wird auch eine Kanone integriert sein, aus der Thompsons Asche bei einer Trauerfeier am 20. August 2005 [1] in die Luft geschossen werden soll. Finanziert werden soll dieses Projekt von Freunden des verstorbenen, ua. von Johnny Depp, der die Rolle von Thompson im Film Fear and Loathing in Las Vegas gespielt hatte.

Über sein Selbstmord, ist ein wütender Nachruf erschienen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Gonzo ist tot – Ein wütender Nachruf
Ein Rückblick auf ein bewegtes Leben in Episoden

Als Autor Hunter S. Thompson am 20. Februar 2005 eine 45er Magnum an sich legte, war wohl der Spaß aus seinem Leben verschwunden. Denn nichts anderes war die Antriebsfeder seines Lebens und was er unter Spaß verstand, definierte er seit Ende 1950 immer wieder neu. Ob als Sportreporter in Südamerika oder als „Raoul Duke“ mit Drogen-geschwängerten Reportagen für das „Rolling Stone-Magazin“, Thompson verstand sich als Vertreter des „New Journalism“ (Neuer Journalismus, Anmerkung der Redaktion) und galt als dessen bester Chronist. Was mag er sich gedacht haben in dem Moment, als er abdrückte?

Ich schreibe, also bin ich
Da bin ich also und denke an mein Leben zurück. Es war doch verständlich, im Rückblick. Alkohol, Waffen, Drogen und das Wort. Mehr habe ich nie benötigt und mehr habe ich auch nie verlangt. Was habe ich dafür bekommen? Ich sitze in einem Haus, knapp zweitausend Meter über dem Meeresspiegel. Hoch erhoben in den Rocky Mountains. Meinen Eltern hätte dieses Ende gefallen, der Sohn gebildeter Menschen erkennt am Ende die Nutzlosigkeit seines Lebens. Nein. Tom Wolfe hatte Recht, der objektive Journalismus ist in Langeweile erstarrt und wir waren die Vorkämpfer einer neuen Bericht-Erstattung. Was zum Teufel kümmert mich das Wohlbefinden von Richard Nixon? Sein Arsch wurde von mir aus dem Amt des Weißen Hauses befördert. Watergate hätte es ohne mich nie gegeben! Wenn die Darstellung der Realität nicht funktioniert, benötigt der intelligente Aufdecker Fiktion.

Wir haben all unsere Idole verloren, was bleibt dann noch?
Wieder liege ich nicht in meinem Bett, wie selten habe ich doch in einem Bett geschlafen. Ich hatte nie Zeit dafür, es gab immer genug zu tun. Die Drogen-Szene verstand keiner dieser konservativen Ärsche in den Redaktionen. Wie denn auch? Keiner von ihnen hatte jemals das Zeug probiert. Es ist nötig sich mit den Themen auseinander zu setzen, um darüber zu schreiben und sei es nur, um einfach zugeknallt zu sein. Kolumnen schreiben sich am besten mit einer Line Koks und einer Flasche Whisky, Marke „Chivas Regal“. Es war mit den „Hell’s Angels“ so und es verhielt sich auch in Las Vegas nicht anders. Wir befinden uns inmitten eines blutigen Kamikaze-Trips, der sich zweite Amtszeit George W. Bush nennt. Es herrscht Wahnsinn in jeder wahrnehmbaren Richtung.

Das Leben inmitten der Gegenkultur
So oder ähnlich könnten sich die letzten Zeilen eines Hunter S. Thompson lesen. Sein Leben lang begab er sich in Opposition, sei es im Journalismus, in der Literatur oder der Politik. Seine Sichtweise der Welt war mit den Ermordungen der Kennedy-Brüder und Martin Luther King, sowie dem Vietnam-Krieg für immer zerstört. Ein Amerika, das seine Unschuld verlor und auf dem schnellsten Weg in den Abgrund steuerte. Die Alternative war ein Leben in der, von der medialen Öffentlichkeit vernachlässigten, „Gegenkultur“. Subkulturen der Popmusik, alternative Sportarten und eine radikale Bericht-Erstattung im Angesicht der Politik. Über allem schwebte der Drogenrausch. Selbst als der amerikanische Schriftsteller, der mehr Cowboy als Literat war, durch Beinbrüche und Hüft-Verletzungen beinahe nicht mehr gehen konnte, widmete er sich flammenden Appellen gegen die Regierung des George W. Bush. Die Fassungslosigkeit über dessen neuerlichen Wahltriumph ist leicht nachzuvollziehen. Sein Kampf mit publizistischen Mitteln, weiterhin die Wurzeln seines „Gonzo-Journalismus“ in die Öffentlichkeit zu tragen, machten ihn zu einem tragischen Rockstar der Szene. Ein Mann der niemals aufgab, bis er den Spaß am Leben verlor. Seine wenigen engen Freunde, unter anderem Bob Dylan, Keith Richards oder Johnny Depp, werden dem Exzentriker ihre Ehre erweisen, wenn seine Asche per Kanone in den Himmel geschossen wird. Darauf einen Whisky.

Und am Ende das weiße Licht
Ich hab schon die ganze Zeit darauf gewartet, der Lichttunnel, das weiße Licht. Am Ende jeder Reise bewegen wir uns darauf zu, als ob es irgendeinen religiösen Hintergrund hätte und als ob ich es nicht schon ein paar Mal sehen durfte. Befindest du dich in Agonie, dann siehst du es, dann hat dich dein Körper aufgrund von Sauerstoff-Mangel ausgetrickst und dein Gehirn gaukelt dir eine hübsche Welt vor, in die es einzutreten gilt. Nun denn, was soll’s. Ich verpiss mich jetzt, denn ich hab noch nie einen Flug verpasst.

Am interessantesten finde ich aber seine politischen Ambitionen:

In den 1970er Jahren wandte sich Thompson verstärkt der Politik zu. 1970 kandidierte er als Sheriff in Aspen, Colorado. Thompson verlor die Wahl nur knapp, obgleich er von einer “Freak-Plattform” unterstützt wurde und sein Wahlprogramm für die Zeit recht extreme Forderungen enthielt, ua. die Legalisierung von Drogen, die Umwandlung aller Straßen zu Radwegen, und die Umbenennung von Aspen in “Fat City”. Vor einer Wahlrede ließ er sich einmal eine Glatze scheren, um dann auf derselben seinen republikanischen Gegenkandidaten als “Langhaarigen Hippie” zu bezeichnen.

Ich denke, in Zeiten konservativer Jugendbewegung, Ausgrenzung und Kurzsichtigkeit würde uns jemand wie Thompson gut tun. Hunter, du wirst mir fehlen!

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